Warum auch KMUs im Fokus der Hacker stehen

Kleine und mittelständische Unternehmen sind, anders als viele zunächst annehmen würden, genauso von cyberkriminellen Angriffen bedroht wie Global Player. Oft stehen ihnen aber wesentlich weniger finanzielle oder personelle Mittel zur Verfügung, wenn es darum geht, die eigenen Systeme zu sichern.

Folglich geraten also auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), denn weil Mittel und Ressourcen zum Schutz fehlen, lohnen sich die Angriffe fast immer. In Großkonzernen und international agierenden Betrieben ist die Situation für kriminelle Hacker meist deutlich komplizierter. Obwohl der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Automatisierungen in eine beruhigende Prognose in Bezug auf die Sicherheit und der Zukunft von KMUs ist, sollten diese zunächst auf eine detaillierte Services Provider-Strategie setzen.

Signifikanter Anstieg der Angriffe in den letzten Jahren

Die Zahl der cyberkriminellen Handlungen an den IT-Systemen kleiner und mittelständischer Unternehmen hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Genau wie die Summen der dadurch entstandenen Schäden. Relevante Studien haben ergeben, dass der finanzielle Schaden der betroffenen Unternehmen in 54 Prozent der Fälle höher aus 500.000 US-Dollar ausfiel. Als Experte weiß man, dass neben dem direkten finanziellen Schaden auch noch zusätzliche Einbußen durch die Beeinträchtigung der unternehmenskritischen Systeme entstehen. Oftmals dauern diese Beeinträchtigung länger als einen vollständigen Arbeitstag. Besonders für kleine und mittelständische Betriebe kann dieser Zustand besonders schnell von „geschäftsschädigend“ zu „existenzentscheidend“ wechseln. Offensichtlich befinden sich vor allen Dingen KMUs in einem Dilemma, wenn es um die eigene IT-Sicherheit geht. Schuld an dieser Problematik ist unter anderem der enorme Mangel an Fachkräften im Sicherheitsbereich. Besonders in der Cybersecurity sind die Folgen deutlich spürbar: Wichtige Maßnahmen lassen sich aufgrund von fehlendem Personal nicht realisieren, auf bereits bestehende Bedrohungen kann nicht schnell genug reagiert werden. Größere Unternehmen hingegen verfügen oftmals über ausreichend Budget und Fachkräfte, sodass sie wesentlich besser aufgestellt sind. Hierbei handelt es sich um Diskrepanzen die, auch cyberkriminellen Hackern nicht unentdeckt geblieben sind und die KMUs zum beliebten Angriffsziel machen.

Wie umfassende IT-Security-Betreuung helfen kann

Es ist offensichtlich, dass im Bereich der KMU konkreter Handlungs- und auch Nachholbedarf besteht. Den für Cyberkriminelle attraktiven Rahmenbedingungen müssen zwangsläufig neue Sicherheitskonzepte entgegengesetzt werden. Viele nutzen eine Cloud und arbeiten mit Managed Service Provider gemeinsam. Die Entscheider der IT-Ebene sollten dabei nicht auf das nächstbeste Angebot zurückgreifen, sondern vorerst die Anforderungen an die keine IT-Sicherheit definieren. Im erdsten Schritt muss eine grundlegende Sicherheitsbasis geschaffen werden: Eine zeitnahe, automatisch konfigurierbare Aktualisierung und Installation von Patches und Updates der Sicherheitslösungen, Anwendungen sowie Betriebssysteme. Der Einsatz von einer speziellen Software, die die spezifischen Lösungen wie Anti-Viren-Software, Anti-Spam und VPN-Apps und Firewalls verwaltet, ist Pflicht. Alleine ist das jedoch keines Falls ausreichend. Es müssen zuverlässige Dienstleister ausgewählt werden, die ihre Betreuung ständig an die sich verändernden Herausforderungen der Bedrohungslandschaft anpassen. Eine Sicherheitsarchitektur muss effizient und flexibel, aber vor allen Dingen für KMUs auch wirtschaftlich sein. Anderenfalls verliert das Unternehmen seine Konkurrenzfähigkeit, nur um sich gegen cyberkriminelle Bedrohungen zu schützen. Diese Herausforderung ist nicht ohne Weiteres zu meistern. Mit der Hilfe von erfahrenen Profis kann die Mission IT-Sicherheit im eigenen Unternehmen jedoch gelingen.

Cloud Computing als vielversprechende Lösung

Bereits heute nutzen viele Unternehmen Cloud Computing als IT-Infrastruktur. Und das zurecht: Oftmals sind diese Systeme sicherer, als die der betriebsinternen IT-Rechenzentren. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen kümmern sich die IT-Mitarbeiter häufig auch noch um den allgemeinen Support und den technischen Ausbau. Beim Provider hingegen beschäftigen sich ausgewiesene Spezialisten um nichts Anderes als den passenden Sicherheitslösungen. Oft sind die Dienstleister mit international agierenden Teams ausgestattet, die rund um die Uhr zur Stelle sind. Auch Wartungsarbeiten, die bei Providern ein Bestandteil des Vertrags sind, hängen betriebsinterne Mitarbeiter häufig hinterher. So veralten Updates und Patches und neue Sicherheitslücken entstehen. Um eine sichere IT-Infrastruktur zu gewährleisten braucht es zum einen die richtige Software und zum anderen eine passende Infrastruktur (Public Cloud oder Hybrid). Erfahrene IT-Sicherheitsexperten werden Ihnen beides anbieten und Sie zusätzlich mit den nötigen Ressourcen ausstatten.

Von den Großen lernen und eigene Lösungen kreieren

Wenn Routinetätigkeiten an externe Provider outgesourced werden können kleine und mittelständische Unternehmen ihre IT-Teams entlasten, die Produktivität erhöhen und natürlich die eigene IT-Sicherheit ausbauen. Einige Großkonzerne gehen mittleerweile sogar so weit, in diesem Thema auf künstliche Intelligenz und Machine Learning zu setzen. Diese Systeme bringen aufgrund ihrer smarten Fähigkeit, zu lernen und sich selbst zu optimieren, besonders hohe Effizienz mit sich. Was jedoch für das eigene Unternehmen die individuell beste Lösung ist, sollten Fachleute gemeinsam vor Ort evaluieren.