Wir wissen es längst: cyberkriminelle Handlungen mutieren zur größten Bedrohung der modernen westlichen Welt. Betrachtet man die Bedrohungslage aus rein wirtschaftlicher Sicht wird klar, dass Cyberkriminalität die Ursache der teuersten und schädlichsten Straftaten darstellt. Allein im Jahr 2017 beliefen sich die entstandenen Schäden laut Statistiken auf 2,2 Billionen US-Dollar.  Jedoch stellen die finanziellen Schäden nur einen Aspekt der Cyberkriminalität dar. Immer mehr kommen auch Cyberattacken im Rahmen von terroristischen und kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Organisationen und Nationen als potentielle Gefahrenquelle ins Gespräch. Nicht nur Konzerne und Privatpersonen sind heute auf die digitale Vernetzung und Infrastrukturen angewiesen, sondern auch das Militär. Viele Nationen rüsten in diesem Bereich seit Jahren auf.

Es liegt auf der Hand, wieso Angriffe auf digitale Infrastrukturen für Kriminelle Hacker immer attraktiver werden: Die öffentliche Kommunikation, die Versorgung und die industrielle Produktion werden stetig abhängiger vom Internet. In jeder Sekunde fließen unzählbare Mengen sensibler und wertvoller Daten.  Im vergangen Jahr waren es bereits rund 121.694 Petabytes an Daten, die über das Internet transportiert wurden, während ihre Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Jahres um 27 Prozent stieg.  Exponentiell dazu steigt offensichtlich auch die Zahl der Cyberattacken.  Viele Unternehmen erkennen jetzt die wachsende Relevanz und die aktuelle Bedrohungslage. Laut aktuellen Zahlen die Statista veröffentlichte, wird die Lobby der Cybersicherheit ausgehend von den 153 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2018 nun jährlich um rund elf Prozent ansteigen.